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Do Not Track! Oder doch?

Inbound Marketing


Immer mehr Nutzer im Internet haben das Gefühl, dass nicht nur Google, Facebook und Co., sondern viele Websites immer mehr Daten ihrer Nutzer sammeln. Derzeit startet ein Projekt des kanadischen Regisseurs und Internetspezialisten Brett Gaylor, welches aufzeigt, was Unternehmen wirklich über ihre Nutzer wissen. In einer Doku-Reihe soll den Internet-Usern aufgezeigt werden, wie Informationen über sie gesammelt und genutzt werden. Der Fokus der einzelnen Folgen ist zwar unterschiedlich, jedoch haben alle eins gemeinsam: Es geht um die Tools und Methoden, die verwendet werden, um die User zu überwachen. Das Ziel ist es, die User genau über die Vorgehensweise der Tracker zu informieren und ihnen deutlich zu machen, wie sie dagegen vorgehen können.

Unternehmen sollen dennoch ihre Nutzer kennenlernen

In der heutigen Zeit spielen Tracking-Tools, wie Google Analytics, im Online-Bereich eine wichtige Rolle für Unternehmen und deren Nutzer. Um die Website dauerhaft zu optimieren und die festgelegten Ziele erreichen zu können, die sich beispielsweise auf die Häufigkeit von Besuchen oder Newsletter-Abonnements beziehen, ist es für Unternehmen erforderlich und sinnvoll, mit Hilfe verschiedener Analyse-Tools das Verhalten der Besucher auf der Website zu sammeln und auszuwerten.

Auf unterschiedliche Weisen kann so untersucht werden, woher die Besucher kommen, welche Bereiche sie auf einer Website aufsuchen, wie oft uns wie lange sie die verschiedenen Seiten ansehen. Gleichermaßen können so verschiedene Marketing-Kampagnen analysiert und ausgewertet werden. Die daraus resultierenden Ziele in Bezug auf die Internet-Aktivitäten eines Unternehmens können unterschiedliche Ansätze haben. Zum einen können die Klickpfade der Benutzer besser nachvollzogen werden. Die Angebote auf der Website können somit besser an die Zielgruppe angepasst werden, um eine genaue Zielgruppen-Ansprache zu ermöglichen, wodurch der Streuverlust und die Abbruchrate minimiert werden können. Ebenso können Rückschlüsse auf die Nutzer bzw. Kunden gezogen und die Bedürfnisse des Einzelnen erkannt werden, die weitere Anhaltspunkte bei der dauerhaften Weiterentwicklung darstellen können und helfen, die Website in weiteren Schritten zielgruppengenau anzupassen.

Aber bitte transparent!

Jedem Unternehmen sollte bewusst sein, dass das Verwenden von Tracking-Tools bei den Usern für eine große Unsicherheit sorgt. Daher ist es wichtig, immer transparent darüber aufzuklären, sodass jeder Benutzer seine Vorteile daraus in Erfahrung bringen kann. Denn was bringt beispielsweise einem Mann eine Anzeige über Kosmetikartikel, der Interesse an einem Autokauf hat? Die User stellen sich die Frage, wie die Unternehmen an die Daten kommen, wie sie gespeichert und daraufhin weiterverwendet werden. Diese wichtigen Punkte sollten bei der Aufklärung unbedingt beachtet werden.

Beispiel an Hand unserer Agentur

Wir als Werbeagentur setzen ebenfalls unterschiedliche Analyse- und Tracking-Tools ein, um den Datenverkehr auf der Website immer im Blick zu haben. Dies gilt nicht nur für unsere Website, sondern natürlich auch für die unserer Kunden. Für uns ist es essentiell zu wissen, woher die Besucher unserer Website kommen, wie lange sie sich auf den einzelnen Seiten aufhalten und auf welche Art und Weise sie auf unsere Website gelangt sind.

Mit einem bestimmten Tool gelingt es uns ebenfalls, verschiedene Unternehmen zu identifizieren und weitere Informationen, wie Firmenname, Anschrift, Telefon, E-Mail und Website, zu sammeln. Anhand vieler Kriterien sind wir somit in der Lage, Unternehmen der Website zu bewerten und in einigen Fällen weitere Schritte einzuleiten, wo wir bereits am Nutzerverhalten auf unserer Website ein Bedürfnis oder einen Bedarf erkennen können. Außerdem können mit Hilfe des Tools automatisierte Berichte erstellt und direkt an den Vertrieb gesendet werden, sodass nützliche Kundendaten in das System langfristig aufgenommen werden können.

Ein weiteres Tool ermöglicht es, die Nutzer einer Website zu erkennen und beim Wechsel zu Google oder einer Partnerseite eine Anzeige der zuvor besuchten Website zu schalten. Somit steigt die Chance auf einen erneuten Besuch auf der Seite und die Festigung beim User. Auch Werbekampagnen können anhand dieser Analyse besser erarbeitet und im Anschluss kontrolliert werden. Zielgruppengenaue Maßnahmen können an die verschiedensten Kriterien und Kategorien angepasst werden. In diesem Fall stehen unter anderem Informationen über den Standort, die demografischen Daten, die Interessen, das Verhalten oder über die sozialen Verbindungen zur Verfügung.

Auf Basis von Cookies wird ebenfalls entschieden, welche Werbeanzeigen auf den verschiedenen Websites angezeigt werden sollen. Daten von zuvor besuchten Websites werden hierbei gespeichert, sodass in der Folgezeit darauf zurückgegriffen werden kann. Letztendlich gelingt es somit, die Zielgruppe anhand verschiedener Informationen exakt zu erreichen und im Voraus festzulegen, welche Merkmale von Bedeutung sind, um einen hohen Erfolg zu garantieren.

Da die Analyse des Datenverkehrs im Internet nicht nur für eine Werbeagentur, sondern für alle Unternehmen wichtig ist, gibt es hierfür unterschiedliche Möglichkeiten, mit denen man das Verhalten seiner Kunden und besondere Merkmale bestimmen kann. Mit Hilfe von Inbound-Marketing und Marketing Automatisierung können die Unternehmen relevante Inhalte und Produktinformationen dort platzieren, wo sich die eingegrenzte Zielgruppe im Internet aufhält und der Dialog mit der Zielgruppe kann verstärkt werden. Diese Bereiche werden anhand der Kundenprofile festgelegt und als zentrale Sektionen werden hierbei Blogs, Podcasts oder Web-Videos verwendet, die über Suchmaschinenoptimierung, Social Media Marketing oder Newsletter erreicht werden können. Im weiteren Schritt sollen diese Nutzer dann als potenzielle Kunden gefestigt werden.

Nicht einfach wild drauflos tracken!

Letztendlich stellt das Tracking keine Gefahr für die User dar, sondern hilft, den gesamten Prozess der Internetnutzung individuell und zielgruppengenau auf die Benutzer anzupassen. Eine bewusste und transparente Aufklärung sorgt für die nötige Gewissheit, was mit welchen Daten im Nachhinein passiert. Dennoch sollten sich die Unternehmen in jeder Linie an die deutschen Datenschutzrichtlinien halten und in keinem Fall dagegen verstoßen. Am sichersten ist es daher, vom TÜV geprüfte Tracking-Tools einzusetzen. Ebenso sollten die einzelnen Tools gut ausgewählt und individuell eingesetzt werden, abhängig davon, ob ein Unternehmen im Bereich B2B oder B2C tätig ist. Daher sollten sie Tracking-Tools in jedem Fall in den Geschäftsprozess des Unternehmens implementiert werden.

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