B2B: Eine kurze Zusammenfassung

B2B Marketing


Die Abkürzung B2B (Business-to-Business) wird im Allgemeinen für Beziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen benutzt. Früher wurde es Industriegüter- und Investitionsgütermarketing genannt, heute jedoch B2B-Marketing, um sich von B2C (Business-to-Customer) abzugrenzen. B-to-B-Beziehungen finden sich in zahlreichen Industriezweigen, von der Automobil-, Flug- und Mineralölindustrie bis hin zur Chemie-, Nahrungs-, Energie- und Pharmaindustrie. 

Kommunikation bzw. Werbung im B2B-Bereich kann, wie die Werbung im B2C-Bereich, in zwei Arten eingeteilt werden. Zum einen gibt es die klassische Werbung. Sie wird als Above-the-line Werbung bezeichnet und umfasst die klassischen Medien – unter anderem die Werbung in Zeitungen, Zeitschriften, Film, Funk, Fernsehen und Außenwerbung. Im Gegensatz dazu, richtet sich die Below-the-line Werbung direkter an die Zielgruppe. Der Adressat wird direkter angesprochen, die Zielgruppe ist noch selektierter und wird aufgefordert zu interagieren und sich eine Meinung zu bilden. Zu den Below-the-line Medien gehören unter anderem die Verkaufsförderung, Sponsoring oder Direktmarketing.

Neuer Ansatz auch im B2B-Bereich

Mit den Veränderungen und Neuerungen in den Medien, hat sich Werbung im B2B-Bereich verändert. Für Business-to-Business Kommunikation eröffnen sich neue Möglichkeiten, um mit den Zielgruppen in Kontakt zu treten. Die Kommunikation über Neue Medien ist persönlicher und stärkt die Kundenbindung. Eine neue Form des Direktmarketing, das Inbound Marketing, im B2B-Bereich gewinnt stark an Bedeutung. Inbound Marketing bietet aufgrund der individuellen Form werblicher Kommunikation viele Vorteile gegenüber einer an Zielgruppen gerichteten Werbung. Sie spricht als ein Bestandteil des Direktmarketing spezifische Zielpersonen in Unternehmen direkt und ohne große Streuverluste direkt an. Man spricht nicht von Zielgruppenmarketing, sondern von Zielpersonenmarketing.