Warum ist Web 2.0 schon out?

Mobile Marketing


Die Entwicklung des Internets setzt sich ständig fort. Während Ende der 90er das Internet als Web 1.0 und statisch bezeichnet wurde, beschreibt das Web 2.0 eine völlig neue Möglichkeit für Nutzer. Es verzeichnet zwar keine grundlegend neue Art von Technologie jedoch eine Veränderung die den Nutzern eine vielfältige Nutzung des Internets ermöglichte. Es führte weg von der reinen Informationsquelle beziehungsweise dem einfachen Produktverkauf hin zu einem interaktiven Medium.

Somit beziehen Nutzer nicht mehr nur rein Inhalte, sondern gestalten diese auch. Dazu gehören beispielsweise die damals gegründeten Portale wie YouTube oder Flickr, aber auch soziale Netzwerke wie Facebook, XING oder studiVZ. Der Nutzer rückte somit in der Vergangenheit immer mehr in den Vordergrund. Durch die Möglichkeiten der Kundenintegration und der Interaktivität konnten auch Wikis wie Wikipedia gegründet und umgesetzt werden. Es wurde ein Medium geschaffen, in dem es kaum noch Geheimnisse gibt. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das Web 2.0 Nutzer aktiv in die Wertschöpfung des eigenen Unternehmens integriert. Hierbei spielt es keine Rolle ob dies durch eigene Inhalte, Kommentare oder Tags passierte.

Passiv wird zu aktiv – Nutzer ändern ihr Verhalten

Heute spricht man mittlerweile schon von dem Web 3.0. Durch die Verschmelzung von Offline und Online fällt es Nutzern immer leichter ihre Erfahrungen und Meinungen im Netz auszutauschen. Viele Unternehmen sehen dies als ein hohes Risiko, bei genauer Betrachtung bietet es ihnen jedoch die Möglichkeit ihre Kunden zu verstehen. Sie können ihr Muster studieren oder direkt befragen oder beobachten. Somit kann eine direkte Verbindung zum Kunden hergestellt werden, was es ermöglicht gezielt die Produkte oder Dienstleistungen vermarkten zu können. Während man früher Verwandte oder Bekannte um Rat bei einem Produktkauf gefragt hat, recherchiert man heute von unterwegs schnell im Internet.

Mobile Marketing als Herausforderung für Unternehmen

Dies führt dazu, dass „Mobile Marketing“ in den nächsten Jahren die Herausforderung für Unternehmen sein wird. Aufgrund dessen, dass Smartphones heute nicht mehr nur zum reinen Zeitvertreib genutzt werden, passt Google in gewissen Zeitabständen seinen Suchalgorithmus an. Die Folge hiervon ist, dass gewisse Seiten, die keine Benutzerfreundlichkeit für mobile Endgeräte aufweisen, bei der Google Suche ganz weit hinten landen. Dies bedeutet, dass Google einzelne URLs nach unterschiedlichen Kriterien bewertet. Dazu zählen beispielsweise ob eine Domain auf einem mobilen Endgerät gut dargestellt wird, welche Schriftgrößen gewählt wurden, ob eine geringe Ladegeschwindigkeit eingehalten werden kann etc. Durch entsprechende Ausrüstungen ist es mit dem Smartphone mittlerweile möglich Informationen zu sammeln, während man unterwegs ist. Der Nutzer erhält somit Informationen über das aktuelle Umfeld in Echtzeit. Mittlerweile ist es sogar möglich Hinweise zu erhalten welche Freunde oder Ereignisse sich in der Nähe befinden oder wo es gerade die Lieblingsmarke zum Sonderpreis gibt. Alles in allem bedeutet dies für Unternehmen, dass mobil verfügbare Inhalte und Informationen aus dem Web immer mehr zur Grundlage von Kauf- und Nutzungsentscheidungen werden. Denn klassische Werbung hingegen hat längst nicht mehr die Bedeutung wie früher. Eine Untersuchung der Otto Group hat bereits 2010 gezeigt, dass 53 % der Befragten Internetnutzer Bewertungen und Kommentare von anderen Nutzern als glaubwürdiger erachten. Sogar 54 % gaben damals schon an, dass sie aufgrund der Kommentare oder Bewertungen ein Produkt, das für sie in Betracht kam, dann doch nicht gekauft haben. Zusammenfassend gilt festzuhalten, dass der Nutzer immer mehr aktiv wird. Aus diesem Grunde ist die Kombination von Inbound und Outbound Marketing sehr wichtig. (Link zu dem Blogeintrag: Lead-Generierung durch Inbound Marketing)

Es ist also die Aufgabe der Unternehmen - aber auch unsere Aufgabe als Werbeagentur - sich mit dieser Entwicklung und deren Konsequenzen auseinander zu setzen. Strategien, als auch werbliche Aktivitäten müssen an diesen Trend und diese Herausforderung angepasst werden. Deshalb entwickeln wir im Rahmen unterschiedlicher Workshops Lösungen, die jedem Kunden individuell angepasst werden. Erfolg haben werbliche Aktivitäten denn nur dann, wenn sie auch zu dem Unternehmen passen.